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Jenaplanpädagogik

Die Jenaplan – Pädagogik ist als ganzheitliches Bildungskonzept mehr als ein pädagogischer Entwurf aus dem zweiten Viertel des 20. Jahrhunderts.
Die sich an Qualitätskriterien immer wieder messende Schule wird verstanden als ein Bildungs- und Lebensraum, der von Kindern, Jugendlichen und ihren Lehrerinnen und Lehrern gemeinsam gestaltet wird.
So bietet z. B. der gemeinsam gestaltete Wochenarbeitsplan für Kinder unterschiedlicher Lernvoraussetzungen einen flexiblen Rahmen für die ganzheitliche Auseinandersetzung mit bedeutsamen Themen in altersgemischten Stammgruppen und auch für die Erlangung und Festigung wichtiger Fertigkeiten (Kulturtechniken), ebenso für die Freie Arbeit an selbst gewählten Fragestellungen.
Die jahrgangsübergreifenden Stammgruppen, die gekennzeichnet sind durch das Lernen miteinander, die gegenseitige Hilfe, die Verantwortungsübernahme für das eigene Lernen und das der Partner, die Rücksicht aufeinander und das wachsende Verständnis für die Anders- und Einzigartigkeit eines jeden Menschen.
Die älteren Kinder können die jüngeren beim Lernen begleiten, ihnen Vorbild sein, sie anleiten, die jüngeren Kinder können dies auch tun, denn soziale, emotionale und intelligente Fähigkeiten sind nicht immer an Alter gebunden. Die Erziehung zur gegenseitigen Akzeptanz wirkt auch hier.